Es heißt doch - wir feiern unsere Gottesdienste!!! Wenn dann aber alles, so wie im Privatleben der Hausfrau überlassen wird, dann sind recht wenige Menschen einbezogen. Es befassen sich so mit dem "angeblich" wichtigsten Ereignis der Woche - dieser Gottesdienstfeier - mit deren Vorbereitung und Vollzug leider zu wenige.

Einige der "langgedienten" Pfarrer sagen: "Das kostet mir zu viel Nerven und Zeit, da mache ich es lieber selber". Leider sieht man dann hinterher sofort, was aus diesem "SELBERMACHEN" wird, wenn die Gemeinde plötzlich vakant ist. Wer soll es dann tun? Einen Notdienst für alle Fälle hat unsere Kirche nicht parat!

Wenn die "Eigenen" einbezogen werden, dann ist das auf vielerlei Art nützlich: Sie kennen die "Ihren"; sie kennen die "Fettnäpfchen" und sie befassen sich mit der "aktiven" Gemeindearbeit, der Verkündung der "Frohen Botschaft" nicht nur passiv am Sonntag! Es bedarf auch einiger Zeit der Vorbereitung unter der Woche. Man wird überrascht sein, was für Talente und Begabungen bei seinen "Gemeindegliedern" noch zu entdecken sind. Der Tisch des Herrn wird mit derart Zutun reicher gedeckt sein. Anstelle von "Eintopf" kann es mehrere Gänge in einer größeren Vielfalt geben. Zumeist bereitet es einem noch Freude und es belastet auch den Einzelnen weniger, wenn viele sich einbeziehen lassen.

Last update: 05.11.2001